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Logistik und Transport · Ein Speditionsunternehmen für nationalen und internationalen Straßentransport (Deutschland, Benelux, Skandinavien), rund 28 Mitarbeitende, 85 aktive Kunden und ein Netzwerk von rund 220 Partnerfrachtführern.

220 Frachtführer im Bestand, nur 90 aktiv gesteuert: Aufräumen im Netzwerk einer Spedition

Ein Audit des Frachtführerbestands und der Kundenkonditionen zeigte, dass das Unternehmen tatsächlich nur mit einem Bruchteil seines gemeldeten Netzwerks arbeitete, während die Konditionen für 30 % des Kundenportfolios seit Jahren nicht aktualisiert worden waren. Die Segmentierung der Frachtführer und die Neuverhandlung der Preisliste stellten die Kontrolle über die Marge wieder her.

+3 %-Pkt.
Verbesserung der Speditionsmarge innerhalb von 4 Monaten
von 220 auf 90
aktiv gesteuerte Frachtführer
-1,8 %
Transporteinkaufskosten nach Neuverhandlung mit Schlüsselfrachtführern
6 Wo.
bis zum Abschluss von Segmentierung und Neuverhandlung mit den Top 30 Frachtführern

Zeit bis zum ersten Effekt: 4 Monate

Kontext

Die Spedition ist seit über zehn Jahren am Markt tätig und bedient hauptsächlich Routen zwischen Polen und Deutschland für 85 Kunden. In dieser Zeit baute sie einen Bestand von 220 Partnerfrachtführern auf, überprüfte ihn aber nie systematisch nach Qualität, Zuverlässigkeit und Preis.

Herausforderung

Der Geschäftsführung fiel auf, dass die Speditionsmarge trotz stabilem Auftragsvolumen nicht wuchs und ein Teil der Kundenkonditionen veraltet wirkte. Ohne systematische Überprüfung wusste das Unternehmen nicht, wie viele Frachtführer tatsächlich Wert schufen und wie viele den Bestand nur unnötig aufblähten, noch welche Kundenverträge dringend neu verhandelt werden mussten.

Was wir festgestellt haben

Die Überprüfung zeigte, dass von 220 Frachtführern im Bestand nur 90 regelmäßig (mindestens einmal im Monat) genutzt wurden. Der Rest verursachte administrativen Aufwand ohne echten Mehrwert. Gleichzeitig waren die Konditionen bei 30 % des Kundenportfolios seit 2–3 Jahren nicht neu verhandelt worden, trotz steigender Kraftstoff- und Fahrerkosten, eine reale Margenerosion bei diesen Aufträgen.

Was wir vorgeschlagen haben

Grevo führte ein Scoring des Frachtführerbestands nach Qualität, Zuverlässigkeit und Preis durch und identifizierte eine Gruppe von Schlüsselpartnern für die weitere Zusammenarbeit und die Neuverhandlung von Mengenkonditionen. Parallel dazu wurde die Preisliste für Kunden mit veralteten Konditionen aktualisiert, basierend auf den aktuellen Transportkosten.

Umsetzung

Die Segmentierung der Frachtführer und die Neuverhandlungen mit den Top 30 dauerten sechs Wochen. Die Aktualisierung der Preise bei Kunden mit veralteten Konditionen wurde stufenweise umgesetzt, jeweils zu den anstehenden Verlängerungsterminen, über die folgenden drei Monate.

Ergebnis

Die Neuverhandlung der Konditionen mit den Schlüsselfrachtführern senkte die Transporteinkaufskosten um rund 1,8 %. Die Aktualisierung der Preise bei Kunden mit veralteten Konditionen erhöhte die Marge auf den betroffenen Aufträgen um 1–2 Prozentpunkte. Zusammen verbesserten die Änderungen die Speditionsmarge innerhalb von vier Monaten seit Auditbeginn um mehr als 3 Prozentpunkte.

Wir hatten über zweihundert Frachtführer im Bestand und waren überzeugt, das sei unsere Stärke. Das Audit zeigte, dass wir real mit weniger als der Hälfte arbeiteten. Der Rest war nur Rauschen, das die Steuerung erschwerte.

Geschäftsführer, Speditionsunternehmen

Branche: Logistik und Transport
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